Im Rahmen unseres Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ fand am 29.04.25 wieder unser alljährlicher Aktionstag für die Jahrgänge 9-11 statt. Wie jedes Jahr wurden verschiedene Workshops zu Problemen wie Rassismus, Diskriminierung etc. angeboten, um unsere Schülerinnen und Schüler für diese Themen zu sensibilisieren.

Ihnen wurden insgesamt 18 Workshops, die sowohl in der Schule als auch in externen Einrichtungen wie dem Ernst-Bloch-Zentrum oder dem KZ-Osthofen stattfanden. Darunter gab es beispielsweise Workshops zu Themen wie Homophobie, gewaltfreie Kommunikation, interkulturelles Lernen, Flucht und Migration. Planspiele zu Fake News und Verschwörungstheorien sowie theaterpädagogische Workshops wurden ebenfalls angeboten.

Auch sehr aufschlussreich war das Argumentationstraining gegen Diskriminierungen von der Zivilcourage- und Argumentationstrainerin Frau Barie, bei dem die Schülerinnen und Schüler lernten, auf Vorurteile und diskriminierende Aussagen zu reagieren und dabei bestimmte Strategien anzuwenden.

Besonders bewegend war der Workshop unter dem Motto „Zivilcourage“, von Dogu Albayrak, der von dem Schicksal seiner Schwester Tugçe berichtete, die 2014 nach einem Übergriff starb, als sie sich für andere einsetzte. Ein weiterer Vortrag kam von Peter Zang und Jacques Delfeld, die gemeinsam über die Verfolgung ihrer Familien während der NS-Zeit sprachen.

Der Tag war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis und sehr aufschlussreich.