08/2026 – Vorbereitungsbesuch in Velletri (Italien)

08/2026 – Vorbereitungsbesuch in Velletri (Italien)

Im Rahmen der Vorbereitung unserer geplanten Erasmus+-Mobilität nach Rom und Velletri im April 2027 reisten wir nach Velletri und besuchten unsere Partnerschule Mancinelli e Falconi. Vor Ort hatten wir die Gelegenheit, die Schule und ihr Umfeld kennenzulernen und uns mit den italienischen Kolleginnen und Kollegen über die geplante Mobilität auszutauschen. Gemeinsam besprachen wir das Programm und entwickelten die einzelnen Aktivitäten weiter.

Im Mittelpunkt der geplanten Erasmus+-Mobilität steht die Auseinandersetzung mit Demokratie und politischer Teilhabe. An historischen Orten in und um Rom wollen wir diesen Themen anhand konkreter Beispiele aus der römischen Geschichte nachgehen. Während des vorbereitenden Besuchs konnten wir bereits einige Orte in Velletri und der näheren Umgebung kennenlernen und uns so ein Bild von der Region und ihrem historischen Umfeld machen.

Einblicke in die Geschichte Velletris

Während unseres Aufenthalts besuchten wir das Oreste Nardini Civic Archaeological Museum in Velletri. Besonders beeindruckend war der Sarkophag von Velletri aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. mit seinen aufwendig gearbeiteten Darstellungen der Arbeiten des Herkules. Der Besuch gab uns einen interessanten Einblick in die Geschichte und das kulturelle Erbe der Region.

Besonders interessant waren zudem archäologische Zeugnisse aus der frühen Geschichte Velletris, die mit der Zeit des letzten römischen Königs Tarquinius Superbus in Verbindung gebracht werden. Die Geschichte vom Ende der Königsherrschaft und dem Beginn der römischen Republik bietet einen passenden Anknüpfungspunkt für die geplante Mobilität.

Cori – unterwegs in der Region

Neben Velletri führte uns der Besuch in die nahegelegene Stadt Cori in der Provinz Latina. Dort besichtigten wir den Tempio di Ercole und lernten einen weiteren historischen Ort in der Umgebung unserer Partnerschule kennen.

Der Nemisee – Spuren kaiserlicher Macht

Ein weiterer Programmpunkt unseres Aufenthalts war der Nemisee. Dort ließ Kaiser Caligula im 1. Jahrhundert n. Chr. zwei aufwendig ausgestattete Prunkschiffe errichten. Der Ort erinnert damit an die außergewöhnliche Selbstdarstellung und Machtentfaltung römischer Kaiser.

Neben den historischen Eindrücken war vor allem der persönliche Austausch mit unseren italienischen Kolleginnen und Kollegen ein wichtiger Teil unseres Besuchs. Gemeinsam konnten wir die Pläne für unsere bevorstehende Mobilität weiterentwickeln und in konkrete Formen bringen. Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen freuen wir uns nun auf den Besuch im April 2027 und auf die Begegnungen zwischen unseren Schülerinnen und Schülern.