Wettbewerb »Mein Smartphone und ich«

Wettbewerb »Mein Smartphone und ich«

Wir, eine kleine Gruppe der Klasse 8p mit dem Fach Französisch, waren uns sofort einig, als wir hörten, dass wieder ein Wettbewerb der Landeszentrale für politische Bildung ausgeschrieben wird: wir wollten daran teilnehmen und eine Mappe mit deutschen Beiträgen und mit französischen Zusammenfassungen zu einem der Themen zusammenstellen.

Da das Thema »Smartphone« für das Leben der Gesellschaft und damit auch für Jugendliche von großer Bedeutung ist, fiel uns die Themenauswahl in diesem Jahr sehr leicht und so machten wir uns gleich an die Arbeit, um fundierte Informationen zu bekommen und kreative Ideen zu sammeln.

Zunächst suchten wir nach Hintergrundinformationen über die Entwicklung von portablen Telefonen zu Handys und Smartphones und zu den mit dem Smartphone und Handy verbundenen Gefahren wie Handysucht und Mobbing.

Wir untersuchten, welche Altersgruppen Smartphones nur im privaten beziehungsweise nur im beruflichen Bereich oder in beidem nutzen. Da dieses Thema auch uns direkt betrifft, machten wir Umfragen in zwei achten Klassen und bei der Schülervertretung. Wir beschäftigten uns damit, wie Handy- und Smartphone-Nutzung und -Verbot an unsere Schule geregelt sind und interviewten die Schülervertretung zum Thema »geeigneter Umgang mit Smartphones und damit verbundene Gefahren«.

Danach stellten wir in vergleichenden Bildern dar, wie sich das Leben der Jugendlichen durch Smartphones verändert hat, wie viele Freunde und Klassenkameraden dadurch nur noch nebeneinander her leben und auch bei Treffen mit Freunden nur noch auf ihr Smartphone schauen, anstatt miteinander zu reden, wie es noch vor der Zeit der Smartphones und Handys der Fall war.

Im kreativen Teil verfassten wir drei Geschichten rund um das Thema »Smartphone«.

Die erste Geschichte ist eine vergleichende Fotostory: der erste Teil spielt in einer Welt, in der Smartphones keine Bedeutung haben und persönliche Kontakte zu Freunden bei Problemen weiterhelfen. Diese persönlichen Kontakte fehlen im zweiten Teil. Das Leben wird nur von Smartphones und sozialen Netzwerken bestimmt, so dass auch per Smartphone mit der Freundin Schluss gemacht wird. Mobbing wird in dieser medialen Welt einfacher. Da im zweiten Teil der Geschichte niemand etwas gegen dieses Mobbing unternimmt, sieht die Schülerin, die sich von aller Welt im Stich gelassen fühlt, im Selbstmord den einzigen Ausweg.

Die zweite Geschichte stellt die Gefahr der Abhängigkeit von Smartphones und der damit verbundenen schulischen Probleme durch schlechtere Noten in einer Legostory dar.
Die dritte Geschichte befasst sich mit den Themen »Mobbing« und »echte und falsche Freunde«. Man ist nur »in« und gehört nur dazu, wenn man das richtige Smartphone hat und immer sofort auf alle Nachrichten antwortet. Ein verlorenes Handy führt damit unweigerlich dazu, ausgegrenzt und gemobbt zu werden.
Uns hat die Arbeit mit dem Thema großen Spaß gemacht und uns gezeigt, dass nicht coole, neue Smartphones sondern gute Freunde das wichtigste für uns im Leben sind.

Die Französisch-Gruppe der Klasse 8p mit der Fachlehrerin Ines Amler