Schule ohne Rassismus

Direktlink-Bild BilderDas Carl-Bosch-Gymnasium ist
»Schule ohne Rassismus –
Schule mit Courage«

Innenminister Roger LewentzNachdem unser Schulpate, Innenminister Roger Lewentz, im Beisein der gesamten Schulgemeinschaft und vieler prominenter Gäste aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik das Banner an der Außenfassade unserer Schule enthüllt hat, ist das Carl-Bosch-Gymnasium nun offiziell Teil des Netzwerks »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«.

Begleitet wurde die Festveranstaltung durch viele Schülerinnen und Schüler – entweder durch thematisch passende Musik oder in Form eines Theaterstücks, das sehr zum Nachdenken angeregt hat.

SORSMC-LogoEbenso soll es nun auch weitergehen. Das Projekt wird jetzt durch Veranstaltungen und Aktionen von Schülern für Schüler mit Leben gefüllt werden.

Der Titel ist uns allen am Carl-Bosch-Gymnasium zugleich Ehre und Verantwortung.
Ein erstes Team steht bereit und die Motivation ist groß!


Bildergalerie zur Festveranstaltung am 16. September 2013


Was bisher geschah:

Im Lauf des Schuljahres 2012/13 erfüllte die Schülerschaft und das Lehrerkollegium die Voraussetzungen, um Teil des Netzwerkes der Schulen »ohne Rassismus« und »mit Courage« zu werden. Hierbei verpflichteten sich mindestens 70 Prozent der Schulgemeinschaft, jeglicher Form von Diskriminierung entgegenzutreten und jetzt und in Zukunft einen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen Gesellschaft durch Projekte und Aktionen in und außerhalb des Unterrichts zu leisten.

Die Bundestagsabgeordnete und Integrationsbeauftragte Maria Böhmer hatte unser Engagement im Rahmen des Projektes gewürdigt und Schülerinnen und Schüler zu einer dreitägigen Informationsfahrt nach Berlin eingeladen. Neben einer Besichtigung des Reichstages gab es beispielsweise auch eine Stadtrundfahrt, Führungen im Kanzleramt und im Abgeordnetenhaus, Besichtigungen der ehemaligen Stasi-Zentrale und einer Ausstellung zu den Verbrechen der Nazis, sowie auch ein persönliches Treffen mit Frau Böhmer.

So wurde die Fahrt zu einem tollen Erlebnis mit vielen ungewöhnlichen und unvergesslichen Eindrücken.


Weitere Unterstützung von ebenso prominenter Seite erhielt unser Projekt durch die Europaabgeordnete Jutta Steinruck! Sie war bei uns in der Schule und spendete ein Starterset der »Respekt! Kampagne«.

SORSMC-Respekt_logo
Die Kampagne »Respekt! Kein Platz für Rassismus« ist eine ursprünglich aus dem Fußball kommende Initiative, die es sich zum Ziel gemacht hat, jedwede Benachteiligung – etwa aufgrund ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, wegen einer Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung – zu verhindern.

 

SORSMC Steinruck Bild


Anfang Dezember 2012 nahmen sechs Schülerinnen und Schüler der 10d am Netzwerktreffen in der KZ-Gedenkstätte Osthofen teil. Zur Auswahl standen unterschiedlichste Workshops wobei sich drei der Schülerinnen und Schüler für den Workshop »Bist Du schwul oder was? – Ein Workshop zum Perspektivenwechsel« und drei Schülerinnen und Schüler für den Workshop zum Thema »Sinti und Roma« entschieden und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.

SORSMC Osthofen-Foto

(Homo-) Sexuelle Aufklärungsarbeit am CBG

Schlau-Logo 421*166Im Juli 2014, kurz vor den Sommerferien, haben vier Frauen und Männer im Alter von 20 bis 40 Jahren unsere Schule besucht, um im Rahmen von »Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage« ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen. In Zweierteams haben sie hierbei neunte und zehnte Klassen besucht, über ihre eigene Homosexualität berichtet und hierbei spielerisch versucht, Vorurteile in diesem Bereich abzubauen.

»Gerade, dass diese vier Menschen absichtlich so offen ihre Homosexualität vor ganzen Schulklassen preisgeben und von persönlichen Problemen und Vorurteilen, die sie in der Vergangenheit getroffen haben, berichten konnten, war lehrreicher als jede Unterrichtsstunde«, so der organisierende Lehrer, Gregory Scholz.

Unser Dank geht daher an die Vier und an die Organisation SchLAu RLP, die ehrenamtliche Mitarbeiter für die Aufklärungsarbeit sucht, schult und an Schulen schickt.

Mehr Informationen unter www.schlau-rlp.de


Filmvorstellung »Blut muss fließen«

Am 27. Januar 2015 jährte sich das Gedenken an Auschwitz zum 70. Mal.

Organisiert vom Schulsanitätsdienst und unterstützt von den Maltesern in Speyer (Frau Zecevic) stellte der Autor und Filmemacher Peter Ohlendorf seinen Film »Blut muss fließen« vor, der die rechtsradikale Szene und deren Rockkonzerte beschreibt.

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