Französisch am CBG

Printemps Poétique Transfrontalier

Am Mittwoch, dem 14. März 2018 wurden Oberstufenschülerinnen und -schüler aus den Französischkursen der Jahrgangstufe 12 zu einer Schullesung eingeladen, die im Rahmen der vierten Ausgabe des Printemps Poétique Transfrontalier, eines Literaturaustausches der Großregion Luxemburg, Lothringen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Belgien, organisiert wurde. Neun Schüler (-innen) nahmen an der Lesung teil, die von Herrn Rousset (Französisch LK) geleitet wurde.

PPT 2018 1Nach einer kurzen Vorstellung der Anwesenden begannen die Schriftstellerinnen und Schriftsteller, eigene Gedichte vorzulesen, die vorab im Unterricht gelesen und analysiert worden waren. Der zweisprachige Dichter aus Luxemburg, Nico Helminger, las seine Texte auf Deutsch, gefolgt von den aus Deutschland stammenden Dichterinnen Natascha Huber und Yvonne Lachmann. Zum Schluss brachten Aurélien Dony (aus Belgien) und Antoine Mouton (aus Lothringen) ihre Gedichte (selbstverständlich auf Französisch) zu Gehör. Jeder der Gäste strebte ein anderes Thema an, was zu vertieftem Nachdenken anregte.

PPT 2018 5Im Anschluss bekamen die Schüler (-innen) die Möglichkeit, Fragen sowohl zu den Gedichten als auch zu den Lebensläufen der fünf Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu stellen. Für die Lernenden stellte dies eine einmalige Chance dar, die Autorinnen und Autoren, die sich hinter den stellenweise rätselhaften Texten verstecken, kennen zu lernen und sich mit ihnen zu unterhalten, um zum Beispiel schwer zu deutende Stellen zu klären. Die Lesung ermöglichte einerseits den Schülerinnen und Schülern, ein erweitertes Bild über die Dichterinnen und Dichter und ihre Texte zu gewinnen, andererseits wurden die Gäste mit neuen Meinungen und Sichten auf ihre Texte konfrontiert.

Die Schülerinnen und Schüler waren von der Lesung begeistert und möchten an dieser Stelle den Autorinnen und Autoren, dem Künstlerhaus Edenkoben sowie Herrn Rousset einen großen Dank aussprechen, diese Veranstaltung ermöglicht zu haben.

Leila, 12F1


FranceMobil am CBG

«Bienvenue à FranceMobil. On est chez vous aujourd’hui.»

Das konnten die Schüler des Carl-Bosch-Gymnasiums am 16.01.2018 im Foyer einem Plakat entnehmen. Profitieren von diesem Besuch konnten die Fünftklässler der Schule. Sie erhielten eine Stunde lang Einblicke in das Fach Französisch, Sprache, die sie in der sechsten Klasse als zweite Fremdsprache wählen können.

FranceMobil 2018 ADie junge Französin Marion Kieber, charmante Repräsentantin der „Grande Nation“ und aktuelle FranceMobil-Referentin für Rheinland-Pfalz und Saarland, hatte Ansprechendes rund um das Thema Frankreich vorbereitet, um bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an der französischen Sprache und Kultur zu wecken. Die Fünftklässler näherten sich unserem Nachbarland auf spielerische Art und Weise: In einer altersgerecht und spannend gestalteten Unterrichtsstunde wurde ihnen die französische Sprache und Kultur vorgestellt, um sie zum Beispiel auf die Unterschiede oder die Analogien zwischen Französisch und Deutsch aufmerksam zu machen.

FranceMobil 2018 BWie überrascht waren die Schüler, als am Ende der Stunde Frau Kieber Deutsch sprach! Sie redete 40 Minuten lang nur Französisch mit den Kindern. Aber sie verstanden immer ganz schnell, was sie meinte. Schon bald konnten die Kinder etwas über sich erzählen, wie sie heißen, wo sie wohnen, … und gewannen mehr und mehr Sicherheit. „Das war eine tolle Stunde“, tauschten sich die Kinder beim Hinausgehen aus. Ob sie sich nun für das Fach Französisch entscheiden werden?

Das Programm France Mobil wurde 2002 von der Französischen Botschaft und der Robert-Bosch-Stiftung ins Leben gerufen. Mit Fahrzeugen besuchen junge französische Lektoren Kindergärten und Schulen in ganz Deutschland, um vor Ort mit Spielen, Aktionen und ansprechendem Informationsmaterial bei Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern für die französische Sprache zu werben, zu einem aktuellen Frankreichbild beizutragen und die nötige Informationsarbeit zur Fremdsprachenwahl zu leisten.


France et Sens in Mainz

France et sens 01Der Elysée-Vertrag, der sogenannte deutsch-französische Freundschaftsvertrag, wurde am 22. Januar 1963 zwischen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem Président de la République Charles de Gaulle unterschrieben. Anlässlich des 55. Jahrestages dieses Vertrages organisierte das institut français aus Mainz in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) die Veranstaltung France et Sens („Frankreich mit den fünf Sinnen entdecken“). Am Donnerstag, dem 25.01.2018 fuhren die Französischlernenden der Klassen 6c und 6d in Begleitung von Frau Rigoll und Herrn Rousset nach Mainz und nahmen an dieser Veranstaltung teil.

France et sens 02Zuerst wurden die Schüler von Thibault Triqueneaux, Attaché für Sprache und Bildung im institut français, begrüßt. Anschließend wurden sie in vier Gruppen aufgeteilt und auf die vier verschiedenen Ateliers zugeteilt – Geschmack/Geruch – Hören – Sehen – Anfassen und erfuhren dort die Spezialitäten von Frankreich mit allen Sinnen. Im Atelier „Goût“ und „Odorat“ durften die Französischlernenden Seife, Lavendel, Parfum … riechen oder mit gebundenen Augen ein paar Spezialitäten wie Croissants, Käse usw. kosten. Sie mussten erraten, was sie aßen oder rochen. Das Atelier „Toucher“ verlief genauso, nur dass sie dort typische Gegenstände ertasten sollten, wie eine Flasche Wein, einen Mini-Eiffelturm, Seife…

France et sens 03Im Atelier „Ouïe“ ließ der Referent französische Lieder anhören. Die Schülerinnen und Schüler mussten dabei bestimmte auf Karten geschriebenen Wörter wie beispielsweise „mer“, „cactus“, „chocolat“ erkennen.  Im letzten Atelier („Vue“) lernten die Schüler spielerisch französische Regionen und deren Spezialitäten kennen.

Zum Schluss nahm die ganze Gruppe an einem Quiz teil, bei dem sie anschließend kleine Aufmerksamkeiten bekamen.
Zufrieden machte sich die Gruppe auf den Rückweg. Die Schülerinnen und Schüler fanden die Veranstaltung sehr unterhaltsam („Es hat wirklich Spaß gemacht“).